

Bilder oben: Jeisi-Migger am Klosterberg Ende 40-er / Anfangs 50-er Jahre
1952 ACS-Auto-Eisslalom auf der Kunsteisbahn Margarethen, Auftritt der Jeisi-Migger auf Schlittschuhen
1953 Am 4.3.1953 stirbt Emil (Migger) Jeisi. In Folge übernehmen Fritz Kaufmann, später Hans Frech (Schwager von Ruedi Harisberger) die Leitung der Jeisi-Migger.
Keine Vereinsstrukturen: Die Jeisi-Migger blieben auch nach dem Tod von Emil Jeisi eine lose Gruppierung ohne jegliche Vereinsstruktur. Neben dem «harten Kern» wurden oft situativ und spontan weitere geeignete Personen für die Fasnacht oder einen Anlass akquiriert.
Später wurde Hans Frech über eine längere Zeit federführend bei Organisation und Musikleitung. Protokolle, Mitgliederlisten und dergleichen gab es bis in die 60-er Jahre nicht. Daher ist Vieles aus dieser Zeit nicht mehr bekannt.
Keine Kasse: Ebenso existierte in dieser Zeit keine Kasse. Für den obligaten Bummel am 2. Sonntag nach der Fasnacht wurde einfach der berühmte «Bummel-Fuffziger» eingezogen. Oft wurden die Jeisi-Migger von den Wirten eingeladen, da diese deren Auftritte an der Fasnacht wegen des Zulaufs sehr schätzten. War Geld noch vorrätig, wurde dieses am Bummel verprasst.

Der Auftritt der Jeisi-Migger inspiriert immer wieder Künstler: Guggemusik Jeisi-Migger, ?.J.Bisang 50, Gouache auf Pavatex, 700 x 860 mm, Privatbesitz